Durchsetzungsvermögen: Wie kann ich mich behaupten?

Viele Sit­u­a­tio­nen erfordern Durch­set­zungskraft und oft haben es Men­schen mit ein­er ordentlichen Por­tion ‘Schmack­es’ leichter im Leben. In diesem Beitrag habe ich ver­sucht, men­schliche Charak­tere mit der Tier­welt zu ver­gle­ichen, damit man schneller ver­ste­ht, wie man mit ihnen umge­ht.

Selbstbewusster werden durch Durchsetzungsvermögen

Bis auf das Kän­gu­ru sind hier nur Raubtiere aufge­lis­tet. Das Durch­set­zungsver­mö­gen der Tiere in der Natur ist unter­schiedlich und richtet sich nach ihren Eigen­schaften und Stärken. Manche kön­nen sich gut ver­steck­en, andere davon­fliegen. Ist man ein Fleis­chfress­er, muss man seinen Fokus nach vorne richt­en und darf nicht zim­per­lich sein. Deswe­gen haben die meis­ten Raubtiere ihre Augen eng nebeneinan­der posi­tion­iert, um das Beuteti­er immer genau im Blick zu haben.

Nicht immer ist das Beuteti­er der Schwächere und schut­z­los dem Raubti­er aus­geliefert. Manche schützen sich mit Gift und wer­den somit unge­nießbar für ihren Angreifer. Andere sind mit ihrer Tak­tik ‘Angriff ist die beste Vertei­di­gung’ sehr erfol­gre­ich. Schon mal einen Mun­go mit ein­er Kobra kämpfen sehen?

Hier nun fünf Typen, die du vielle­icht in deinem Leben antr­e­f­fen wirst:

Das Känguru — Wird oft unterschätzt

Es ist erstaunlich anpas­sungs­fähig und man kann es im Regen­wald, in Step­pen oder auch in Wüsten­re­gio­nen find­en. Durch seine enorme Sprungkraft gibt es beina­he keine Hin­dernisse, die nicht schnell über­sprun­gen wer­den kön­nen.

Dieser Box­er­typ vertei­digt sein Revi­er und kann Nähe nicht ausste­hen. Argu­mente helfen hier gar nichts. Wenn du eine gewisse Lin­ie übertreten hast, wirst du dein blaues Wun­der erleben. Hier ist die richtige Wort­wahl und Vor­sicht geboten. Vielle­icht musst du sog­ar einen kleinen Kampf einge­hen, aber achte darauf, dass es sich nicht auf den Schwanz stellt und starke Tritte austeilt.

So niedlich und friedlich das Kän­gu­ru ausse­hen mag, dieses Wesen hat es faust­dick hin­ter den Ohren — also tritt hier lieber einen Schritt zurück!

Der Alligator — Schnappt unerwartet zu

Er bewegt sich nicht und tarnt sich im spiegel­nden Wass­er. Dieses Wesen ist ruhig, schont seine Kräfte für einen einzi­gen Moment und das ist jen­er, in dem ein Beuteti­er sich am Ufer erfrischt. Blitzschnell reißt der Alli­ga­tor dann sein Maul auf, schnappt zu und zieht seine Beute unter Wass­er.

Auch manche Men­schen ver­hal­ten sich wie Alli­ga­toren. Achtung, sie sind mit Vor­sicht zu genießen! Im Leben eines Alli­ga­tors ist nicht immer Span­nung und Action vor­rangig. Alli­ga­toren leben durch ihre ruhige Art deut­lich länger und haben den richti­gen Biss.  Sie schnap­pen erst zu, wenn der richtige Zeit­punkt gekom­men ist, näm­lich dann, wenn auch das innere Tier hun­grig ist. Das heißt, du musst in diesem Fall abwarten, bis der Hunger wieder ein­tritt. Es bringt nichts, ihm die Beute schmack­haft zu machen, denn ein gesät­tigter Alli­ga­tor ist nur am Ver­dauen.

Der Hai — Wenn er Blut geleckt hat, gibt es kein Entrinnen

Der tor­pe­do­ge­formte Kör­p­er gleit­et geschmei­dig durchs Wass­er, auf der Suche nach Beute. Hat er ent­deckt, wonach er sucht, dann wird zuerst gekostet. Er streift mit sein­er extrem rauen Haut an der Beute an, um zu testen, ob der Inhalt hält, was das Äußere ver­spricht. Sobald er Blut riecht, wird nicht mehr lange gefack­elt und die Beute ist im Han­dum­drehen zer­fleis­cht.

Mit diesem Ver­hal­ten prüft auch ein “men­schlich­er” Hai, wie wider­stands­fähig du bist. Nimmt er auch nur einen Hauch von Schwäche wahr, ist es vor­bei! Du bist gnaden­los seinen schar­fen Zäh­nen aus­geliefert und es kommt noch schlim­mer: Blut lockt auch andere Haie an!

Hier darf­st du nicht aufgeben. Hil­fre­ich ist auch, immer einen voll­bepack­ten Kof­fer mit Argu­menten mitzuhaben, um im Falle eines Fall­es gerüstet und vor­bere­it­et zu sein. Lasse nicht zu, dass man deine Schwächen aus­nützt.

Der Fuchs — Listig und zielstrebig

Er schle­icht nachts durch Wälder, Fried­höfe und Parks auf der Suche nach leichter Beute. Er ist klein, aber gewieft. Warum sollte man sich tagsüber die Mühe machen, wenn man nachts ungestört werken kann? Hat der Fuchs sein Ziel im Visi­er, dann gibt es kein Entkom­men. Schon mal einen Polar­fuchs auf der Jagd von Mäusen gese­hen?

Bei diesem Typ muss man sehr gut argu­men­tieren, um ans Ziel zu kom­men und nur durch einen aus­gek­lügel­ten Plan kann man ihn beein­druck­en. Der Plan muss wasserdicht sein und so wenig Risiko wie möglich bein­hal­ten, dann ist einem die volle Unter­stützung eines Fuch­ses gewiss.

Die Spinne — Autoritär und furchteinflößend

Sie ist klein, kann aber einen Raum men­schen­leer fegen. Kein Hin­der­nis ist ihr zu steil und nie­mand entrin­nt ihr. Acht Beine, etliche Augen und ein starkes Seil machen sie zu einem gefürchteten Super­a­gen­ten. Ihre Falle: Das Gestrick aus kle­bri­gen Fäden bildet ein Netz, dass jeden ver­rät, der sich nur annähert. Sie nimmt die kle­in­ste Vibra­tion wahr und schlägt zu.

Manche ken­nen fol­gende Sit­u­a­tion: Man stellt jeman­dem eine Idee vor und dieser weiß schon darüber Bescheid, noch bevor du deinen Mund auf­machst. Ein Vöglein dürfte gezwitschert haben und das Net­zw­erk lieferte erfol­gre­ich die Infor­ma­tio­nen. Men­schen, die Gott und die Welt ken­nen, erfahren sehr schnell was sich tut. Deshalb ist es wichtig, nicht jeden mit einzubeziehen oder um Diskre­tion zu bit­ten. Die Spinne gibt auch gerne deine Ideen als ihre eige­nen aus und set­zt diese mit ihrer Autorität rasch um. Hier kannst du nur mit einem Über­raschungsef­fekt punk­ten.

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