Meditation fürs Büro

Viele glauben, dass man sich beim Medi­tieren inten­siv konzen­tri­eren und frei von Gedanken sein muss. Gut, dass es Meth­o­d­en gibt, die nicht so aufwendig und jed­erzeit anwend­bar sind. Man braucht dafür lediglich ein paar Sekun­den oder max­i­mal eine Minute.

Meditieren für Anfänger
Schnelle und ein­fache Med­i­ta­tio­nen fürs Büro:

Durchatmen

Nicht umson­st sagt man, dass “tief dur­chat­men” hil­ft. Darin steckt eine unter­schätzte Weisheit. Denn diese Meth­ode ist eine Med­i­ta­tion­sart der schnellen Sorte. Dabei konzen­tri­erst du dich auf das Atmen an sich. Auch wenn du ger­ade viele Gedanken im Kopf hast, setz’ dich nieder und beginne bewusst zu atmen. 2–5 Sekun­den kön­nen schon bewirken, dass du dich danach entspan­nter fühlst. Den Effekt ver­stärkt du, indem du deine Augen schließt und bei deinen Atemzü­gen mitzählst.

Meditation mit Feuer

Das Feuer hat uns Men­schen schon immer fasziniert. Wie eine Motte kann man sich von ein­er Flamme hyp­no­tisieren lassen. Zünde dazu eine Kerze an und wirf bewusst einen Blick auf die Farbe und Form der Flamme. Nimm die zahlre­ichen angenehmen Orangetöne wahr und lass dich von dem Flack­ern faszinieren. Wenn du keine Kerze zur Hand hast, dann kannst du auch an ein Lager­feuer denken. Stelle dir dabei vor, wie du gemütlich vor einem Lager­feuer oder einem Kamin sitzt und der lodern­den Flamme zusiehst. Es knis­tert, die Flam­men verän­dern stetig Form und Farbe; die Glut sprüht Funken. Wenn du magst, kannst du auch im Inter­net nach einem Video suchen, das ein Lager­feuer zeigt. Sog­ar ein simuliertes Feuer ist ein guter Ersatz.

Meditation mit Wasser

Auch Wass­er kann eine Fasz­i­na­tion aus­lösen. Gehe in die Küche und drehe den Wasser­hahn auf. Es reicht, das Wass­er auf klein­er Stufe laufen zu lassen (um nicht zu viel Wass­er zu ver­schwen­den). Konzen­triere dich auf das fließende Wass­er, wie es auf die Keramik plätschert und in den Abfluss läuft. Schon 10 Sekun­den reichen vol­lkom­men aus, wenn man bewusst darauf schaut. Forme deine Hände zu ein­er Schale und lass diese vol­l­laufen. Sieh’ zu, wie sie sich langsam anfüllt und klatsch dir das Wass­er dann ins Gesicht. Achte darauf, dass das Wass­er kalt ist. Du bist nun entspan­nt und erfrischt zugle­ich.

Malen als Meditation

Eine weit­ere Meth­ode, die man zur Entspan­nung ohne Ver­lassen des Arbeit­splatzes durch­führen kann, ist das Zeich­nen ein­er liegen­den Acht. Fahre dazu die Zahl immer wieder in ein­er End­loss­chleife nach. Du kannst die Acht groß oder klein, in grün oder blau malen — ganz wie es dir beliebt. Konzen­triere dich dabei eine ganze Minute lang bewusst darauf, wie du mit dem Stift diese Zahl durchge­hend nach­fährst. Etwas anspruchsvoller sind Orna­mente (siehe Bild).

Meditation durch Malen

 

 

 

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