Besser schlafen

Bess­er und vor allem richtiges Schlafen wird immer wichtiger im stres­siger wer­den­den All­t­ag. Eine gute Nacht ver­heißt mehr Energie für den Tag und lässt dich selb­st­be­wusster wer­den. Warum? Wenn du nicht aus­geschlafen bist, kannst du nicht klar denken und es passieren Fehler. Außer­dem schwächt es dein Selb­st­be­wusst­sein weil du nicht zu hun­dert Prozent konzen­tri­eren kannst.

Selbstbewusster werden durch besser schlafen

Ähn­lich wie in der Snick­ers Wer­bung “Du bist nicht du, wenn du hun­grig bist” gilt es auch für den Schlaf. Du bist nicht du, wenn du nicht aus­geschlafen bist. Viele greifen zu auf­putschen­den Mit­teln um sich in Höch­st­form zu brin­gen. Dabei muss man sich im Klaren sein, dass diese Mit­telchen auf Dauer nicht gesund sind. Deinem Kör­p­er wird es immer an etwas fehlen und das kann nur durch richtiges Schlafen aus­geglichen wer­den.

Wer dauer­haft an Schlaf­störun­gen lei­det, sollte einen Arzt kon­sul­tieren und pro­fes­sionelle Hil­fe ein­holen.

  • Temperatur

Die richtige Tem­per­atur ist maßge­blich für einen guten Schlaf. Je küh­ler desto bess­er. Dein Ther­mome­ter im Schlafz­im­mer sollte nicht mehr als 18 Grad anzeigen. Dadurch schwitzt du weniger und die kühlen Grade schützen auch vor Schim­mel­bil­dung.

  • Luftfeuchtigkeit

Opti­mal sind 50% — 60%. Soll­test du unter 40% Luft­feuchtigkeit haben dann beste­ht Hand­lungs­be­darf. Trock­ene Luft ist sehr schlecht für deine Schleimhäute und lässt sie für Krankheit­en anfäl­lig wer­den. Ger­ade im Win­ter wenn viel geheizt wird, sinkt die Luft­feuchtigkeit und die Schleimhäute trock­nen aus. Abhil­fe kann ein nasse Hand­tuch auf dem Heizkör­p­er oder ein Luft­be­feuchter schaf­fen.

  • Frischluft

Vor dem Schlafen min­destens 15 Minuten Stoßlüften damit sich der Raum mit aus­re­ichend Sauer­stoff füllt. Ein gekipptes Fen­ster hinge­gen ist nachteilig weil die Heizkosten steigen und auch eine Zugluft erzeugt.

  • Nicht mit vollen Magen

Bevor du zu Bett gehst, soll­test du wenig Essen anson­sten ver­braucht dein Kör­p­er die meiste Energie für die Ver­dau­ung und kann sich nicht entspan­nen. Am besten 1,5 Stun­den vorher etwas Kleines und leicht Ver­daulich­es essen. Fin­ger weg von großen Mahlzeit­en und fet­ti­gen Lebens­mit­teln wie Wurst. Am besten trinkt man noch ein Glas Milch welch­es uns nach­weis­lich bess­er schlafen lässt.

  • Musik hören

All jene die einen Radio oder Anlage mit Sleep Funk­tion besitzen, soll­ten diese auch nutzen. Denn Musik kann uns beruhi­gen und lässt uns leichter ein­schlafen. Verzichtet auf Kopfhör­er die beim
Schlafen stören und nicht die selbe Ton­qual­ität haben wie eine gute Stereoan­lage.

  • Bewegung

Wer Kinder oder Haustiere hat, weiß, dass man sie ‘müde machen’ muss und das gilt auch für dich. Mache deinen Kör­p­er müde, damit fällt dir das Ein­schlafen leichter. Also ein paar Kalo­rien ver­bren­nen und bess­er schlafen … das nenne ich eine Win Win Sit­u­a­tion.

  • Richtiges Trinken

Vor dem Schlafen gehen heißt es ‘Fin­ger weg’ von Alko­hol, Kof­fein, Bier, Salzigem und Zuck­er. Lediglich Milch und Wass­er ist förder­lich. Aber auch nicht ein ganz­er Kanis­ter son­dern ein oder zwei Gläs­er. Wenn du mehr trinkst dann wird dich der Harn­drang nicht schlafen lassen.

  • Schlaftagebuch

Und hier noch eine unter­schätzte Meth­ode: Ein­fach mitschreiben. Führe Tage­buch über deinen Schlaf und finde her­aus wie du am besten schläf­st. Hierzu brauchst die ein

  • Abend­pro­tokoll (vor dem Licht aus­machen)

Beant­worte Fra­gen wie:

Wann habe ich zulet­zt gegessen/getrunken? und was?

Habe ich gelüftet?

Wieviel Grad zeigt der Ther­mome­ter an und wie hoch ist die Luft­feuchtigkeit?

Wann gehe ich zu Bett?

Habe ich das Schlafz­im­mer aus­re­ichend ver­dunkelt? Schalf­brille?

Wann habe ich zu let­zt ein Tablet benutzt oder fer­nge­se­hen?

  • Mor­gen­pro­tokoll (nach dem Auf­ste­hen)

Beant­worte Fra­gen wie:

Wie fühlst du dich?

Bist du aus­geschlafen?

Wie lange hat das Ein­schlafen am Vortag gedauert?

 

Wann bist du aufge­s­tanden?
Füge weit­ere Fra­gen hinzu, die dir helfen kön­nen deinen opti­malen Schlaf zu find­en. Es gibt einige Online Dien­ste die dir hierzu auch kosten­los behil­flich sind.

 

 

 

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