Techniken zum Selbstbewusster-werden

Hier find­est du sieben Übun­gen, die dich selb­st­be­wusster wer­den lassen. Aber zuerst musst du eine gründliche Analyse durch­führen, um her­auszufind­en, was dein Selb­st­be­wusst­sein dämpft.

Was schwächt dein Selbstvertrauen?

Achte ein­mal bewusst darauf, welche Sit­u­a­tio­nen dir unan­genehm sind oder wo du dir denkst, da müsste man selb­st­sicher­er durch.

  • Kannst du Nein sagen, ohne Schuldge­füh­le zu haben?
  • Hast du Angst, deine Mei­n­ung kundzu­tun?
  • Fühlst du dich in dein­er Klei­dung wirk­lich wohl?
  • Entschuldigst du dich ständig?

Mache auch unseren Test “Wie selb­st­sich­er bist du?” und gehe die Fra­gen durch, indem du kurz innehältst und genau analysierst, wie du dich im Job oder zu Hause wirk­lich ver­hältst. Sei ehrlich zu dir, denn am Ende belügst du dich nur selb­st.

Selb­st­be­wusst­sein set­zt Leis­tung voraus. Erich Limpach

Nimm dir jede einzelne dein­er Schwächen vor und hin­ter­frage, warum sie dein Selb­st­be­wusst­sein schwächt. “Ist mir wirk­lich wichtig, was andere denken?”, “Warum habe ich mich ger­ade entschuldigt?”, “Warum habe ich Ja gesagt obwohl ich es nicht machen will?”. Sei selb­stkri­tisch und nimm nicht alles hin!

Aber mache nicht den Fehler, in Selb­st­mitleid zu versinken und dir immer wieder die Frage “Warum ich?” stellst. Diese Frage schlägst du dir sofort wieder aus dem Kopf!

Selbstbewusster werden durch diese Methoden

1.) Bessere Hal­tung

Achte bewusst auf deine Kör­per­hal­tung. Ste­he ger­ade: Fühlst du dich lock­er? Anges­pan­nte Muskel­par­tien zeigen dir, dass sich in dir noch etwas verkrampft. Pro­biere fol­gende Übung:

  • Schüt­tle deine Hände, lass’ lock­er und schau ger­ade aus
  • Verin­ner­liche dir eine Schnur, die eine Ver­längerung dein­er Wirbel­säule darstellt
  • Diese Schnur geht durch deinen Hin­terkopf; nun ziehst du diese Schnur nach oben
  • Strecke dich mit der Schnur wie eine Mar­i­onette, die von Schnüren aufrecht gehal­ten wird

Fühlst du, wie dein Rück­en ent­lastet wird? Wenn nicht, wieder­hole die einzel­nen Schritte und nimm dir mehr Zeit.

2.) Richtig Atmen

Viele Men­schen sind kurzat­mig, obwohl sie es gar nicht sein müssten. Sie atmen flach und dadurch gelangt weniger Sauer­stoff in ihren Kör­p­er. Richtiges Atmen beansprucht das ganze Lun­gen­vol­u­men. Bess­er atmen kann man durch Sport erre­ichen, aber es gibt auch Tech­niken, die nicht so viel Anstren­gung benöti­gen:

  • Ste­he aufrecht und am besten in der Hal­tung wie bei Meth­ode 1
  • Atme langsam durch die Nase ein, dann durch den Mund wieder aus
  • Nimm nicht zu viel Luft auf ein­mal, son­dern steigere dich Schritt für Schritt
  • Du wirst merken, dass du bald viel mehr Sauer­stoff aufnehmen kannst, weil sich deine Lunge mehr aus­dehnt

Nutze diese Meth­ode, um untertags ein­mal zu ver­schnaufen. Halte kurz inne und mache bewusst diese Atemübung. Am besten wirkt sie an der frischen Luft.

3.) Ver­ankern

Die NLP-Tech­nik “Anchor­ing” ist sehr bekan­nt und hil­ft dir auf dem Weg zu mehr Selb­st­be­wusst­sein. Im Prinzip kannst du nach dieser Übung immer wieder das Gefühl eines starken Selb­st­be­wusst­seins abrufen. Es funk­tion­iert ähn­lich, wie bei ein­er angenehmen Erin­nerung z.B. an einen schö­nen Song. Jedes Mal, wenn du diesen Track hörst, zaubert er dir ein Lächeln auf dein Gesicht. Und so geht’s:

  • Ste­he aufrecht und am besten in der Hal­tung wie bei Meth­ode 1
  • Schließe deine Augen, um nicht abge­lenkt zu wer­den
  • Erin­nere dich an einen Moment zurück, in dem du dich sehr selb­st­be­wusst gefühlt hast
  • Verin­ner­liche dir die Gefüh­le, Gerüche, Geräusche etc. dieses Moments
  • Rekon­stru­iere dabei die Sit­u­a­tion bis auf das let­zte Detail: Wie hast du aus­ge­se­hen? Welche Gedanken hat­test du?
  • Ver­stärke das Gefühl und verin­ner­liche diese Emo­tion inten­siv­er
  • Nun drücke deinen Zeigefin­ger auf einen Fin­gerknöchel
  • Damit hast du dieses Gefühl ver­ankert. Du kannst es immer wieder abrufen, indem du auf den Fin­gerknöchel drückst

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