Tipps zum Selbstbewusster-werden

Hier find­est du etliche Tipps, die dir helfen, selb­st­be­wusster zu wer­den. Gehe in Etap­pen vor: Suche dir fünf Tipps und nimm dir diese zu Herzen. Sobald du diese Ratschläge als selb­stver­ständlich betra­cht­est, nimm dir die näch­sten fünf vor. Schritt für Schritt wirst du somit selb­st­be­wusster und fol­gst diesen Ratschlä­gen bald automa­tisch.

1. Entdecke deine Stärken

Wer rastet der rostet. Mach dich auf und finde deine Stärken heraus
Wer rastet, der ros­tet: Mach’ dich auf und finde deine Stärken her­aus

Bei einem Bewer­bungs­ge­spräch wird man oft nach seinen Stärken gefragt. Auch im All­t­ag soll­test du dir über­legen, was du gut kannst. Finde her­aus, wofür du das richtige Händ­chen und Tal­ent hast. Beginne dazu mit dem Auss­chlussver­fahren. Schreibe dir auf, welche Tätigkeit­en für dich schwierig sind und dich ein­schränken. So find­est du so her­aus, welche Fähigkeit­en du besitzt und gut ausspie­len kannst.

Das Ver­ste­hen dein­er Stärken macht sie größer. Luc de Clapiers

Ein Beispiel für die Berufs­find­ung: Wenn du Schwierigkeit­en beim Sprechen hast, du stot­terst oder häu­fig nach Worten ringst, dann suche dir einen Beruf, wo diese Fähigkeit­en nicht im Vorder­grund ste­hen. Wenn du diese Fähigkeit­en allerd­ings für deinen Traum­beruf brauchst, dann erstelle dir einen Plan, wie du deine Defizite aus­gle­ichen kannst.

Das­selbe gilt auch beim Flirt: Wenn du vor Ner­vosität stot­terst, dann über­lege dir, wie du ohne Worte das Herz deines Schwarms eroberst. Tat­en sagen mehr als Worte.

2. Du bist wie du bist

Tu das, was dir gefällt und sei so, wie du bist, denn das macht deine Per­sön­lichkeit aus. Hast du Mack­en und Ticks, die dich an dir stören, dann arbeite daran. Mit etwas Übung kann man sich einiges an- und abgewöh­nen. Sei dir gle­ichzeit­ig bewusst, dass du nicht alles erzwin­gen kannst.  Erwarte nicht, dass du von heute auf mor­gen ein neuer Men­sch wirst. Set­ze dir kleine Ziele und gehe sie an.

Übung macht den Meis­ter.

Manch­mal stellt sich aber trotz eifrigem Ler­nen und Üben kein Erfolg ein. Dann ste­he dazu. Akzep­tiere diese Tat­sache und widme dich einem erfol­gver­sprechen­derem Pro­jekt. Passe dabei auf, dass du nicht zu selb­stkri­tisch mit dir umgehst. Sei dir dein­er Schwächen dur­chaus bewusst und arbeite an ihnen. Stecke dir Ziele, plane und übe, um selb­st­be­wusster zu wer­den.

3. Nimm andere so an, wie sie sind

Ob grummelig, hyperaktiv oder überfreundlich - wir haben alle unsere Macken
Ob grum­melig, hyper­ak­tiv oder über­fre­undlich — wir haben alle unsere Eigen­heit­en

Mache nicht den Fehler, und ver­suche, andere zu ändern. Unsere Grund­sätze wer­den durch Erfahrung, Erziehung und ver­schieden­ste Ein­drücke aufge­baut. Daran zu rüt­teln ist sehr schw­er. Deshalb akzep­tiere deine Mit­men­schen, so wie sie sind. Manche magst du mehr und manche wenige.

Wir sehen Andere nicht, wie sie sind, son­dern wie wir sind. Karl Feld­kamp

Lass dir aber auch nicht alles gefall­en. Sag’ ruhig deine Mei­n­ung bzw. mache klar, wie du behan­delt wer­den willst. Wenn dir eine Eigen­schaft an ein­er Per­son nicht gefällt, dann kannst du das ruhig äußern; bleibe dabei aber sach­lich. Wenn z.B. dein Kol­lege zu laut niest und du ständig erschrickst, dann mache ihn darauf aufmerk­sam, anstatt deinen Groll in dich hineinzufressen. Selb­st­be­wusster wer­den heißt auch seine Mei­n­ung kundzu­tun.

4. Sei freundlich zu dir selbst

Was brin­gen dir Selb­stzweifel? Schlechte Stim­mung. Bleibe daher lock­er und nimm alles nicht so ernst. Ste­he mor­gens auf, schau in den Spiegel und läch­le dich selb­st an. Nur wenn du dich selb­st gut und glück­lich fühlst, wirkst du auch selb­st­be­wusster. Deine gute Laune ist ansteck­end und bringt auch deine Mit­men­schen zum Lächeln. Es wer­den dich im Leben noch genug Momente trau­rig stim­men, umso mehr genieße die Zeit, in der es dir gut geht und du zufrieden sein kannst.

Sei fre­undlich gegen jed­er­mann, dann seh’n dich alle fre­undlich an.

5. Lerne aus Kritik

Du musst nicht gleich von der Klippe springen wenn du kritisierst wirst
Du musst nicht gle­ich von der Klippe springen,wenn du kri­tisierst wirst

Nie­mand wird gerne kri­tisiert, aber nimm Kri­tik an und trans­formiere sie in etwas Pos­i­tives! Achte aber stets darauf, nur sach­liche und kon­struk­tive Kri­tik anzunehmen. Hin­ter­frage die Kri­tik. Wenn z.B. jemand zu dir sagt, dass du zu langsam arbeitest, dann hin­ter­frage, wie der­jenige zu diesem Schluss kommt. Wird die Kri­tik damit begrün­det wird, dass deine Kol­le­gen durch­schnit­tlich schneller seien, dann  ver­suche dich zu verbessern oder suche das Gespräch mit deinem Vorge­set­zten, um ein anderes Arbeits­ge­bi­et zugeteilt zu bekom­men.

Kinder brauchen Beispiele, nicht Kri­tik. Joseph Jou­bert

Das Zauber­wort bei Kri­tik heißt “Sach­lichkeit”. Egal in welch­er Lebenslage du dich befind­est, du wirst Kri­tik ern­ten (sowohl kon­struk­tive, als auch ver­nich­t­ende).
Aber auch du selb­st kannst Kri­tik üben. Bleibe dabei sach­lich, kri­tisiere nicht zu viel und gib deinem Gegenüber am besten gle­ich einen Lösungsvorschlag in die Hand.

6. Sag auch mal Nein und setze Grenzen

Viele Ja-Sager haben ein niederes Selb­st­wert­ge­fühl und haben Angst vor Zurück­weisung. Dabei ist das Wörtchen “Nein” nicht so schlimm wie manche vielle­icht annehmen. Außer­dem kann man immer noch eine abgeschwächte Form ver­wen­den. Wenn dich jemand um etwas bit­tet, dann denke kurz darüber nach, ob du das wirk­lich wirst. Wenn du die Bitte trotz­dem nicht abschla­gen kannst, dann set­ze Gren­zen, indem du definierst was und wie du es machst.

Weisheit hat Gren­zen – Dummheit nicht. Ste­fan Rogal

Nimm nur Bit­ten an, die du umset­zen kannst. Wenn es nicht geht, sage klipp und klar Nein und begründe es damit, dass du nicht die Fähigkeit­en oder die Zeit besitzt, um diese Auf­gabe zufrieden­stel­lend auszuführen.

7. Denke positiv — Think positive!

Hab Spaß am Leben und denke positiv
Hab’ Spaß am Leben und denke pos­i­tiv

Jet­zt denkst du dir sich­er: Leichter gesagt als getan. Aber pos­i­tive Gedanken lassen dich selb­st­be­wusster wer­den, weil dein Unter­be­wusst­sein nicht so ver­schlossen ist. Pos­i­tiv Denken hat jet­zt aber nichts mit Leicht­gläu­bigkeit zu tun! Es bedeutet ein­fach, dass du dich gedanklich nicht darauf konzen­tri­erst, was dir Neg­a­tives wider­fahren kön­nte, son­dern dass du für all das Gute dankbar bist, was dir passiert.

8. Irren ist menschlich

Mache dich nicht fer­tig, wenn du ein­mal etwas Falsches sagst oder einen Fehler gemacht hast. Du bist keine Mas­chine und nie­mand ist per­fekt. Sag’ ein­fach “Sor­ry, genau wie jed­er andere Men­sch mache ich auch Fehler.” Solange du die Fehler nicht wieder­holst und daraus lernst, bist du auf einem guten Weg zu einem selb­st­sicheren Men­schen.

Irren ist des Men­schen Los! Euripi­des

9. Sei authentisch

Du musst dich nicht verstecken!
Du musst dich nicht ver­steck­en!

Bleibe authen­tisch und echt. Du musst dich nicht wie der Clown­fisch in ein­er Anemone ver­steck­en und in dein­er eige­nen Welt leben. Nur unsichere Men­schen kaschieren und machen anderen etwas vor.
Sei offen, ehrlich und du selb­st. Gib’ dich nicht mit Men­schen ab, die nicht mit dir auskom­men, weil sie eine andere Ein­stel­lung zum Leben haben. Suche dir Zeitgenossen, die die gle­ichen Inter­essen teilen wie du, und du wirst dich gut fühlen. Du wirst so sein wie du wirk­lich bist — näm­lich echt!

Nur das Echte ist wahr und das Wahre echt.

10. Eigene Bedürfnisse haben Vorrang

Du bist nicht gle­ich ein Ego­ist, wenn du deine eige­nen Wün­sche ver­fol­gst. Und die Aus­sage “Ich bin glück­lich, wenn andere glück­lich sind” ist mit Vor­sicht zu genießen. Bevor du dich dafür ver­ant­wortlich fühlst, andere glück­lich zu machen, achte zuerst auf dich selb­st. Es ist dein Kör­p­er, dein Geist und dein Leben.

Selb­st­ständig. Selb­st und ständig!

Das heißt allerd­ings auch, dass du selb­st­ständig und unab­hängig sein musst. Selb­st ist die Frau, selb­st ist der Mann. Wenn du von anderen abhängig bist, dann wirst du sehr schnell an Gren­zen stoßen. Abhängigkeit­en lassen dich nicht du selb­st sein.

11. Werte leben und Charakter formen

Du schreibst dein Leben selbst, nicht andere
Du schreib­st selb­st die Geschichte deines Lebens, nicht andere

Jed­er Men­sch ist einzi­gar­tig und nur vor dem Gesetz sind wir gle­ich. Wenn du nicht auf­fall­en willst und in der Menge untergehst, dann vielle­icht, weil du an manchen The­men kein Inter­esse hast oder du deine Mei­n­ung nicht laut genug kund­tust. Es ist wichtig, seinen Charak­ter zu for­men, sein Leben mitzugestal­ten und die fest­ge­set­zen Prinzip­i­en einzuhal­ten. Sei dir bewusst:

  • Welche Leben­sziele ver­folge ich?
  • Welche Prinzip­i­en habe ich?
  • Wie will ich von anderen behan­delt wer­den?
  • Erkenne eigene Stärken und baue sie aus

Charak­ter­lose Men­schen wer­den wed­er ernst- noch wahrgenom­men. Bleibe immer fair und redlich. Zeige Courage und bilde dir deine eigene Mei­n­ung.

Nur tote Fis­che schwim­men mit dem Strom!

12. Komplimente dankend annehmen

Warum nehmen wir kein Lob an? Wir glauben, wir hät­ten keine Kom­pli­mente ver­di­ent und wenn uns jemand lobt, stellen wir dies unsich­er in Frage. Dabei sind ein Lob oder ein Kom­pli­ment wertschätzende Äußerun­gen eines Men­schen an einen anderen. Je wichtiger uns der Men­sch ist, der uns lobt, umso inten­siv­er wirkt sich dieses Lob auf uns aus.
Lobt uns jemand, tap­pen wir jedoch oft in diese Fall­en und wir

  •  “kon­tern” gle­ich mit einem Gegen­lob
  • weisen auf Neg­a­tives hin und schwächen damit das Kom­pli­ment ab
  • sagen, dass das ja nicht der Rede wert sei

Anerken­nung darf man ruhig annehmen. Bekommst du ein Kom­pli­ment, sag’ “Danke” und freue dich darüber!

13. Lache über dich selbst, lachen ist gesund

selbstbewusster_werden_lachen
Lachen ist die beste Medi­zin

Lachen ist nicht immer ange­bracht, aber dein Leben soll Spaß machen! Wer lacht, lebt gesün­der. Selb­st wenn du nur die Mund­winkel nach oben ziehst, verbessert sich deine Stim­mung. Denn damit machst du deinem Kör­p­er vor, du seist glück­lich. Du fühlst dich gle­ich bess­er, lächelst —  und andere lächeln zurück.

Eine Minute ohne Lachen sind 60 ver­lorene Sekun­den.

Am besten startest du mit einem Lächeln in den Tag. Wie? Betreibe Mor­gen­sport, sieh’ dir Comics and oder lese einige Witze am frühen Mor­gen. Es gibt kleine Kalen­der mit einem Witz auf jedem Kalen­derblatt  — vielle­icht legst du dir so einen zu 😉

14. Körpersprache verbessern

Kom­mu­nika­tion funk­tion­iert nicht nur über das gesproch­ene oder geschriebene Wort, son­dern auch non­ver­bal, durch Mimik und Gestik. Unter­stre­ichst du das Gesproch­ene mit dein­er Kör­per­sprache, wirkt es viel stärk­er auf dein Gegenüber. Willst du, dass man dir zuhört und Aufmerk­samkeit schenkt, dann suche und halte Blick­kon­takt. Stehst du vor ein­er Gruppe, so halte Blick­kon­takt mit mehreren Zuhör­ern. Hier noch weit­ere Anhalt­spunk­te, mit denen du deine Kör­per­sprache verbessern kannst.

Ver­mei­de:

  • Hände ver­schränken => Offene Arme zeigt Kom­pro­miss­bere­itschaft
  • Hände in den Hosen­taschen => Kann respek­t­los und zu lock­er wirken
  • Blick zum Boden oder Decke => Wirkt abge­lenkt und zeigt Unaufmerk­samkeit
  • Her­ab­blick­en => Ver­suche jedes Gespräch auf Augen­höhe zu führen
  • Schwach­er Händ­e­druck => Der erste Ein­druck zählt. Deshalb nicht zu lasch Hände schüt­teln
  • Sich ständig kratzen => Wirkt nervös und lenkt ab
  • In der Nase oder im Ohr bohren sowie mit der Zunge die Zähne reini­gen
  • Gekrümmte Hal­tung => Aufrecht gehen und sitzen ist gesund und wirkt selb­st­be­wusst

Analysiere selb­st­be­wusste Men­schen in ihrem Ver­hal­ten und ver­suche, ihre Tech­niken nachzuah­men.

15. Umgehe negative Erinnerungen

Stell innerlich Warnschilder auf
Stelle inner­lich Warn­schilder auf

Wenn du ständig Gedanken an neg­a­tive Erleb­nisse ver­schwen­d­est, dann schwächst du dein Selb­st­wert­ge­fühl und du wirst zum Pes­simis­ten. Schaffe Platz für pos­i­tive Gedanken und ver­mei­de Orte oder Men­schen, die dich run­terziehen. Wenn du neg­a­tiv­en Ein­flüssen stetig Raum gib­st, nährst du auch deine neg­a­tiv­en Gedanken. Ver­suche, all diese Aus­lös­er wahrzunehmen, zu eli­m­inieren, zu tauschen oder zu umge­hen. Male z.B. dein Wohnz­im­mer in ein­er anderen Farbe aus, wenn du dich beim Anblick der aktuellen Wand­farbe nicht wohlfühlst.

16. Erkenne deine Talente

Nei­gung ist Eig­nung, heißt es so schön. Bei Men­schen, die ihre Begabung mit Lei­den­schaft und Begeis­terung ausleben, kann man ein Funkeln in den Augen erken­nen.
Auch wenn man sein Tal­ent nur als Hob­by und nicht im Beruf ausüben kann so steigert es die Leben­squal­ität. Vie­len Men­schen brauchen Jahre, um ihre Beru­fung zu find­en. Hat man sie aber gefun­den, kann es das Leben verän­dern. Deshalb immer am Ball bleiben, Sachen aus­pro­bieren und Tal­ente ent­deck­en und fördern. Hier ein paar Tipps, wie man ver­bor­gene Tal­ente her­aus­find­et:

  • Was fällt dir besonders leicht und macht dir keine Mühe?

    Wenn dir etwas leicht von der Hand geht, dann ist das schon ein gutes Zeichen. Denke zurück an die Schulzeit: Welche Fäch­er waren leicht für dich? Welche Auf­gaben schaffst du schnell, fehler­frei und ohne Anstren­gung? Analysiere und mache dir Gedanken, wofür du begabt bist.

  • Was macht dir sehr viel Freude?

    Wenn dir eine Tätigkeit auch noch Spaß macht, dann bist du schon nahe dran, ein Tal­ent auszu­graben. Nicht alles macht immer Spaß und manch­mal kann schon mal die Geduld ver­loren gehen, aber wenn du dich grund­sät­zlich bei ein­er Tätigkeit wohlfühlst, die Zeit dabei wie im Flug verge­ht, du dich nicht lang­weilst, dann bist du goldrichtig.
    Soll­test du bist jet­zt noch keine Tätigkeit­en gefun­den haben, die du wed­er gut kannst, noch die dir Freude bere­it­en, dann pro­biere ein­fach was Neues aus. Ver­suche Fähigkeit­en zu weck­en denn es gibt ganz sich­er ein Tal­ent, das in dir schlum­mert.

  • Was kannst du anderen beibringen?

    Achte darauf, mit welchen Angele­gen­heit­en deine Mit­men­schen auf dich zukom­men, um dich um etwas zu bit­ten. So find­est du her­aus, welche Eigen­schaften andere an dir schätzen und worin du offen­sichtlich gut bist. Sei nicht zu beschei­den und finde her­aus, ob du in einem Bere­ich über­durch­schnit­tlich bist.

    Am bestens fragst du auch deine Fam­i­lie und Fre­unde. Schicke z.B. eine Rund­mail aus und bitte sie, dir jene vier Eigen­schaften zu nen­nen, die sie an dir am meis­ten schätzen.

17. Sei stolz auf dich

Nicht verzagen sondern mit erhobenen Hauptes weitermachen!
Nicht verza­gen, son­dern erhobe­nen Hauptes weit­er­ma­chen!

Ein wesentlich­er Bestandteil, sein Selb­st­be­wusst­sein zu stärken, ist die Eigen­liebe. Wenn du dich selb­st nicht akzep­tierst und nicht stolz auf dich sein kannst, dann wird der Weg zu mehr Selb­st­be­wusst­sein schwieriger. Warum? Aus dem ein­fachen Grund, weil du ganz anders auf deine Mit­men­schen wirkst, wenn du dich auch selb­st magst. Es ist dir sich­er schon ein­mal aufge­fall­en, dass in sich ruhende, selb­st­be­wusste Men­schen eine Aura haben, die regel­recht strahlt.

Sei stolz auf das, was du tust. Rede dir deine Erfolge nicht klein. Sage Danke” anstatt “Ach, das war doch nicht der Rede wert …” oder “War nicht schw­er. Das hätte jed­er machen kön­nen.” Vor allem wenn du Kom­pli­mente bekommst, dann reichen ein Danke und ein Lächeln.

18. Schaffe Balance

selbstbewusster werden mit Balance
Sei im Ein­klang mit dir selb­st

Man muss nicht nach der Feng Shui-Lehre leben oder reich sein — um im Ein­klang mit sich selb­st zu leben, bedarf es nicht viel. Für ein gesun­des Leben ist das Gle­ichgewicht bedeu­tend. Stell’ dir vor, du bal­ancierst auf einem hoch oben ges­pan­nten Seil. Darauf zu spazieren ist nicht leicht, und wenn du Fehler machst, dann stürzt du ver­mut­lich in den Tod. Das aller­wichtig­ste in so ein­er Sit­u­a­tion ist es, Ruhe zu bewahren. Bleibe gelassen, atme tief durch und ger­ate niemals in Panik. Konzen­triere dich auf deine Fähigkeit­en und so gelangst du sich­er ans andere Ende.
Wenn dich etwas aufregt, dann schlafe vielle­icht eine Nacht darüber, bevor du eine weit-
reichende Entschei­dung triff­st. Bist du wütend und willst jeman­dem eine belei­di­gende E-Mail schick­en, dann schreibe sie, spe­ichere sie ab und warte einen Tag. Lies sie dir am näch­sten Tag noch ein­mal durch und entschei­de dann, ob du sie noch abschick­en möcht­est. Agieren wir im Affekt, machen wir viele Sit­u­a­tio­nen schlim­mer, als sie vielle­icht sind.

Wer im Affekt imstande ist, etwas zu sagen, ist im Affekt auch imstande, es umzuset­zen. Dr. Achim Reichert

Trainiere, in her­aus­fordern­den Sit­u­a­tio­nen ruhig zu bleiben und genieße die Momente, in denen es dir gut geht. Aus­geglichen­heit wird dir helfen, pos­i­tiv­er zu denken und lässt dich selb­st­be­wusster wer­den.

19. Vergleiche dich nicht mit anderen

Wenn du dich ständig mit anderen ver­gle­ichst, dann verz­er­rt das dein Selb­st­bild. Du machst dich immer klein­er und die anderen wer­den immer größer. Das kann dann auch schon mal zu Depres­sio­nen führen. Eigentlich kann dir egal sein, was andere über dich denken. Schließlich sagt es nichts über dich als Men­sch aus. Viel wichtiger ist die Mei­n­ung dein­er wahren Fre­unde und Ver­trauensper­so­n­en. Natür­lich darf­st du Idole haben, die dich inspiri­eren, aber denk daran, dass du dir selb­st treu bleib­st. Du bist wie du bist und man kann dich nicht mit anderen ver­gle­ichen. Du bist einzi­gar­tig.

Be your­self. Every­one else is tak­en. Oscar Wilde

Sei großherzig. Es gibt viele Men­schen, die es (schein­bar) sehr leicht haben im Leben. Sie sind reich, scheinen das Glück gepachtet zu haben und alles fällt ihnen in den Schoß. Es gibt aber trotz­dem keinen Grund, diesen Men­schen nei­disch zu sein, denn Neid macht hässlich.

Neid ist ungerecht­es Ver­gle­ichen. Franz Schmid­berg­er

20. Sei dankbar

Dankbarkeit schafft gute Laune! Lerne dankbar zu sein und du wirst dein Leben leichter genießen kön­nen. Was bringt es dir, gries­grämig zu sein? Sage Danke für das, was du hast:

  • Danke, dass ich gesund bin
  • Danke für ein Dach über dem Kopf
  • Danke an meine Eltern, für alles, was sie für mich getan haben
  • Danke für jeden Tag, den ich erleben darf

Dankbarkeit macht den Ärm­sten reich. Andreas Ten­z­er

Übe dich in Zufrieden­heit und schraube deine Erwartun­gen runter. Auch wenn nicht jed­er Tag ein guter ist, gibt es sich­er einen Moment, der gut war und dich glück­lich gemacht hat. Unser Hirn ist lei­der dazu ver­an­lagt, sich oft nur an die schlecht­en Dinge des Lebens zu erin­nern. Großel­tern erzählen vom Krieg und wie wenig sie hat­ten. So etwas prägt natür­lich die Men­schen und ihre Erin­nerun­gen. Den­noch passiert nicht immer nur Schlecht­es. Das Gute siegt immer und es passiert auch rund­herum — es lohnt sich, genauer hinzuse­hen.

21. Achte auf dein Aussehen und Auftreten

Mit dem gewissen Extra auffallen und nicht in der Menge untergehen
Mit dem gewis­sen Extra auf­fall­en und nicht in der Menge unterge­hen

Brust raus, Bauch rein, Augenkon­takt und lächeln. Diese vier Punk­te soll­test du immer im
Hin­terkopf behal­ten. Der erste Ein­druck ist enorm wichtig und kann oft­mals nicht so schnell geän­dert wer­den. Vor allem bei Bewer­bun­gen ist der erste Ein­druck essen­tiell.

Für den ersten Ein­druck gibt es keine zweite Chance.

Auch das Ausse­hen kann dein Auftreten bee­in­flussen. Eine Frau im roten Kleid bleibt eher in Erin­nerung, als wenn sie in Jeans und Pul­li gek­lei­det ist. Das Zauber­wort heißt aber stets “dezent” — Nicht zu viel und nicht zu wenig und der Sit­u­a­tion angepasst. Fünf Schicht­en Make-up sind nicht nötig; oft­mals reichen Kajal und Wim­pern­tusche, um die Aufmerk­samkeit auf ein Gesicht zu lenken.
Noch viel wichtiger ist die Hygiene. Nägel, Haare, Zähne und Ohren bedür­fen stets ein­er hohen Aufmerk­samkeit in Punk­to Sauberkeit.

22. Sport tut dir und deiner Seele gut

Sportliche Ertüch­ti­gung ist natür­lich nicht jed­er­manns Sache. Aber zum Glück gibt es heutzu­tage schon so viele ver­schiedene Sportarten, da ist sich­er für jeden etwas dabei. Im Haup­tar­tikel find­est du einige Sportarten, die dein Selb­st­be­wusst­sein fördern.

Was dem Leibe der Sport, ist dem Geiste das Wort. Friedrich Löch­n­er

Auch wenn du zuviele Sor­gen oder andere Gedanken im Kopf hast, die du nicht loswirst, wirkt Sport Wun­der. Jede kör­per­liche Ertüch­ti­gung befre­it dich von Quäl­geis­tern und dein Kör­p­er schüt­tet neben­bei auch Glück­shormone aus. Vor allem Laufen ist ein­fach und kostengün­stig. Dafür brauchst du keine beson­dere Aus­rüs­tung. Laufen kann man immer und bei fast jed­er Wet­ter­lage. Auch im Win­ter passt sich der Kör­p­er an die Luft­tem­per­atur an und kurbelt das Immun­sys­tem an. Und das beste ist, dass man am Abend bess­er ein­schlafen kann, weil man nach kör­per­lich­er Ertüch­ti­gung an der frischen Luft richtig müde ist.

23. Richtig Schlafen

Schlafen ist gesund
Schlafen ist gesund

Ein gesun­der Schlaf ist essen­tiell, um selb­st­be­wusst in den Tag zu starten. Wenn man noch müde ist, macht man Fehler und ist unacht­sam. Zuviel Schlaf macht deinen Kör­p­er schlapp und eben­falls müde. Es reicht nicht, wenn man sich an die emp­fohle­nen sieben bis acht Stun­den Schlaf hält. Man sollte sich an ein paar Regeln hal­ten, damit man nach dem Schlaf auch erholt ist:

  • Zwei Stun­den vor dem Schlafenge­hen nichts essen
  • Sport fördert leicht­es Ein­schlafen und festes Durch­schlafen
  • Ide­ale Schlaftem­per­atur von 16–18 Grad gewährleis­ten
  • Eine halbe Stunde vor dem Ein­schlafen auf Fernse­hen und Smart­phone verzicht­en

24. Setze dir kleine, erreichbare Ziele

Der läng­ste Weg begin­nt mit dem ersten Schritt. Um dir den Weg zu deinem Hauptziel leichter zu machen, set­ze dir Zwis­chen­ziele (Meilen­steine) und stimme diese zeitlich ab. Wenn du dich z.B. selb­st­ständig machen willst, das sag’ nicht “Irgend­wann mache ich mich selb­st­ständig”. Nimm dir stattdessen ein real­is­tis­ches Datum vor und erstelle Zwis­chen­ziele, damit du Stück für Stück der Erfül­lung deines Traums näher kommst.

Wer keine eige­nen Ziele hat, der ver­wirk­licht die Ziele ander­er.

Lass’ dich nicht von anderen auf dem Weg zu deinem Ziel aus­brem­sen. “Das schaffst du nie und nim­mer!” soll dich wed­er verun­sich­ern, noch deinen Stolz ver­let­zen. Denke daran, dass es deine Ziele sind und nicht die der anderen. Vielle­icht ist dir jemand dein Ziel nei­dig und hat es notwendig, dich zu demo­tivieren, um sich sel­ber bess­er zu fühlen?

25. Neues macht selbstbewusst

Neue Wege erweitern den Horizont
Neue Wege erweit­ern den Hor­i­zont

Sowie im Haup­tar­tikel beschrieben, ist das Reisen eine sehr wichtige Meth­ode, um selb­st­be­wusster zu wer­den. Man lernt neue Sprachen, neue Sit­ten und neue Men­schen ken­nen. Vor allem wenn du alleine reist, kannst du dein Selb­st­be­wusst­sein stärken. Wenn dir eine Reise zu teuer oder zeitlich zu aufwendig ist, dann kannst du Neues auch in kleinerem Maße ken­nen­ler­nen. Hier ein paar Beispiele:

  • Nimm von der Arbeit aus einen anderen Heimweg
  • Ver­suche mal deine Unter­schrift mit der anderen als der üblichen Hand zu schreiben
  • Benutze einen anderen Brows­er, um im Inter­net zu sur­fen
  • Lese die Betrieb­san­leitung deinen Autos
  • Besuche Schnup­perkurse bei Vere­inen oder der Volk­shochschule
  • Mache bei ein­er Mod­eer­schei­n­ung mit (Food Self­ies, Plank­ing, etc.)

26. Sich stetig verbessern

Die Welt bleibt nicht ste­hen und wer rastet der ros­tet. Neu­jahrsvorsätze sind ein guter Anlass, sich neue Ziele zu set­zen, aber nur wenn diese auch befol­gt wer­den. Set­ze deine Ziele nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig an. Über­lege dir, was du bis zum Jahre­sende erre­icht haben möch­stest und notiere dir Zwis­chen­sta­tio­nen. Wenn du z.B. 20 kg abnehmen möcht­est, dann fang mal mit der Hälfte an und nimm dir 10 kg vor. Plane, wie du die 10 kg in den näch­sten 12 Monat­en abnehmen möcht­est: Durch Sport? Durch gesunde Ernährung? Weniger Naschen?  Ein Kilo­gramm kg pro Monat ist mach­bar und real­is­tisch. Informiere dich im Vorhinein über Ernährung und Sport. Besuche deinen Hausarzt und frage um Rat. Je bess­er du vor­bere­it­et bist, umso real­is­tis­ch­er ist auch die Umset­zung deines Pro­jek­ts.

Alles hören, vieles vergessen, einiges verbessern. Johannes XXIII.

Ziele im Leben sind wichtig. Werde nicht zum “Sys­tem­zom­bie” und lebe vor dich hin. Nimm dein Leben in die Hand und gib dich nicht mit “nor­mal” oder “durch­schnit­tlich” zufrieden. Bleib am Ball und verbessere dich stetig, um selb­st­be­wusster zu wer­den.

27. Hilf anderen bedingungslos

Gemeinsam sind wir stark!
Gemein­sam sind wir stark!

Biete anderen deine Hil­fe ohne Bedin­gung an und erwarte keine Gegen­leis­tung.  Das stärkt nicht nur deinen Charak­ter, son­dern macht dich sym­phatisch. Im Leben kommt so und so alles zurück. Viele Mit­men­schen sind auch viel zu beschei­den, um um Hil­fe zu bit­ten. Mache nicht den Fehler und schau anderen zu, wenn sie sich abpla­gen. Greif ein und unter­stütze sie. Wir alle leben in ein­er Gemein­schaft und soll­ten uns auch so ver­hal­ten. Genieße auch die Anerken­nung nimm die Dankbarkeit ander­er von Herzen an.

Dem ist gut helfen, der sich helfen lassen will.

Bedenke, dass helfen nicht “Ratschläge geben” bedeutet, son­dern anpack­en. Wichtigtuer gibt es schon genug auf dieser Welt, richtige Anpack­er nur wenige. Hebe dich von den Men­schen ab, dir nur reden. Hilf anderen, ohne Worte darüber zu ver­lieren.

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